Acid Jazz – Die Künstler:innen-Liste

Acid Jazz ist ein Genre, dass nur sehr grobe gemeinsame Erkennungsmerkmale hat. In der Regel spricht man von einem tanzbarem, eingängigen Jazz, der sich sehr stark an Funk und Soul orientierte. 

Wie bei vielen anderen Richtungen erfolgte die Zuordnung selten durch die Musiker:innen selbst. Meist bekamen sie dieses Label von Kritikern oder Produzenten übergestülpt. Hin- und wieder war es auch einfach nur praktisch, sich einem Stil an zu hängen, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu erlangen.

Wenn heute eine Band oder deren Musiker:innen dem Acid Jazz zugeordnet werden, dann sollte man berücksichtigen, dass die Betroffenen selbst eventuell ihre Musik ganz anders definieren, oder unter Umständen vor dieser Welle oder danach noch aktiv waren.  In einem der folgenden Artikel werde ich daher ein Schaubild veröffentlichen, woher diese Richtung kam, und wohin sie ging/geht.

In dieser Tabelle werden all jene Kreative aufgeführt, die Fachartikeln, auf Sampler oder von DJs der Sparte Acid Jazz zugeordnet werden. Die Tabelle selbst ist im Wandel und wird gerne durch weitere Informationen ergänzt bzw. sukzessiv erweitert. Dazu ist grundsätzlich Jeder und Jede aufgefordert, die etwas dazu beitragen kann.

Wer mir etwas mitteilen will, kann das gerne im Kommentarfeld oder per Mail an: andreas@notsourban.com tun. weiterlesen…

not so urban podcast nr.63: Nina Badelt (Autorin)

Mit der Autorin Nina Badelt unterhalte ich mich über ihre Bücher und das vielseitige Thema Glück.  Sie nähert sich dem Glück auf ganz unterschiedliche Weise, und auch ihr Leserkreis besteht aus ganz verschiedenen Zielgruppen.

Wie sie ihren Verlag fand, was sie bei ihren Lesungen erlebt, warum das Glück ihr am Herzen liegt, erörtern wir in eine kurzen Autoreninterview. Wie in den voran gegangenen Interviews mit Autor:innen zeigen sich auch in ihrer Arbeitsweise ganz eigene Aspekte und Vorgehensweisen, die z.b. offenbaren, dass man auch mit einem Konzept an einen Verlag treten kann, ohne vorher das komplette Buch geschrieben zu haben. weiterlesen…

Acid Jazz – Einige Worte dazu

Was ist eigentlich Acid Jazz?

Der Begriff tauchte im Jahr 1988 zum ersten Mal im Zusammenhang mit einem gleichnamigen Plattenlabel auf. Ein Jeder sprach in dieser Zeit von dem sogenannten Acid House. Acid war ein geflügeltes Wort, und während für House in der Regel alte Soulplatten als Grundlage genutzt wurden, sprach man gleichzeitig auch von Dancefloor Jazz. Dancefloor Jazz war oftmals nur eine Art Fusion der Housemusic mit Jazz-Elementen, die als kleine Partikel (Saxophon-Solos und Piano Anteile) eingestreut wurden. Populär und in die Nachrichten kam diese Richtung oft nur, weil die Tänze an Swing und Breakdance gleichzeitig erinnerten.

Doch schon einige Zeit davor war im Zusammenhang mit Gruppen wie Carmel, Matt Bianco, Working Week und Sade von einem sogenanntem Popjazz die Rede, der mit der New-Wave hochgespülte wurde. Viele Gruppen des New Wave dagegen (ABC, Style Council, Simply Red, Dexy’s Midnight Runners u.a) sahen sich in der Tradition des weißen Souls bzw. des sogenannten Northern Souls (dazu später mal mehr). weiterlesen…

not so urban podcast nr.62: Alexander Mahling (Autor)

Im aktuellen Podcast Interview unterhalte ich mich mit dem Krimi Autor Alexander Mahling über seine Arbeits- und Herangehensweise. Faszinierend und beeindruckend gleichermaßen ist bei ihm eine strukturierte Planung seiner Bücher. Diese ermöglicht ihm einen Veröffentlichungsprozess, der quasi gar keine Überarbeitung des Plots und der Handlung bedarf.

Warum er lieber bei einem Verlag veröffentlicht und wie er dabei seine Reihe aufbaut, erklärt er in dem kurzen Gespräch. Und welche weiteren Veröffentlichungen nach seinem Erstling zu erwarten sind, gehört zu den weiteren Themen des Interviews. Auf diesem Weg erlaubt er uns einen umfangreichen Einblick in die Autorenwerkstatt.

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not so urban podcast nr.61: Britta Kanacher (Autorin)

In der aktuellen Autor:Innen-Reihe stelle ich dieses Mal die Sachbuch-Autorin Britta Kanacher vor. Wie in den vorangegangenen Interviews geht es auch dieses Mal wieder um die Arbeit an einem Buch. Britta Kanacher ist Autorin der Bücher „Lebensumstände“, „Glück ist Lebenslust“ und „Hartz IV. Wie unsere Gesellschaft Armut provoziert“.

Der Schwerpunkt der derzeitigen Interviewreihe liegt im Schreibprozess, in dem Thema Selfpublishing vs. Verlag, welche Aufgaben hat heute eine Autor:In, welche nimmt sie wahr, wie liegen die Priorität und welche Rollen spielen zum Beispiel die sozialen Medien.

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not so urban podcast nr.60: Harald Müller (Autor)

In einem weiteren Teil der Autoren-Interviews führe ich dieses Mal ein Gespräch mit Harald Müller (Autor von „Zorn der Sonne“, Links zum Buch unten). Harald ist vor allem im Bereich Fantasy unterwegs.

Im Rahmen des Interviews unterhalten wir uns über den Arbeitsprozess, Selfpublishing, den Tools, die er verwendet, und dem Umgang mit Kritik (positiv/negativ), aber auch über Lektorat und Testleser.

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not so urban podcast nr.59: Kia Kahawa (Autorin)

In der aktuellen Podcast-Reihe, die sich momentan verstärkt mit dem Thema Schreiben beschäftigt, sprach ich letzte Woche mit Chris H. Wege (aka Krystan Knight) über die Möglichkeiten und Notwendigkeiten im Bereich des Selfpublishings.  

Diese Woche setze ich das Thema mit der Autorin Kia Kahawa fort, die sowohl im Selfpublishing, wie auch im Verlag veröffentlicht. Wir unterhalten uns dabei über die Gründe, die sie dazu bewogen haben, den einen,  aber auch den anderen Weg der Publikation zu beschreiten. Dabei stellen wir kurz ihr Werk vor, gehen aber auch auf die Punkte wie Werbung, Social Media, und dem Handwerk des Schreibens ganz allgemein ein.

In den aktuellen Interviews, die noch in den nächsten Wochen fortgesetzt werden, wird es auch weiterhin darum gehen, welche Möglichkeiten für Autor*Innen sich heute bieten, und wie vielfältig sie beschritten werden können.  weiterlesen…

not so urban podcast nr.58: Chris H. Wege (aka Krystan Knight – Autor)

„not so urban“ startet zum Jahresende und -wechsel mit einer losen Reihe Autor*inneninterviews. Dabei geht es hauptsächlich um den Prozess des Schreibens, und wie man heute als Selfpublisher*in im Indie-Bereich arbeitet. Grundlegend hat sich in den letzten Jahren das Wirken und Schaffen der Autor*innen gewandelt. Es handelt sich dabei um eine ähnliche Revolution, wie man sie auch im Musikbusiness beobachtet. Autor*innen verlegen ihre Werke selbst, müssen dabei aber auch alle Tätigkeiten übernehmen, die bisher Verlage als Dienstleistung erbrachten. Wie man das macht, wie das geht, wie der Schreibprozess aussieht, und viele daran anhängenden Fragen, behandeln die Interviews, die in der nächsten Zeit erscheinen.

Beginnen möchte ich mit Chris H. Wege, der sich als Fantasy-Autor schon seit geraumer Zeit in diesem Feld der selbständigen Autor*innen bewegt.

Chris ist einer der produktivsten Autoren, die ich in diesem Sektor kenne, so dass er eine wahre Fundgrube an Wissen und Möglichkeiten, aber auch Grenzen dieser Publikationsform und den damit verbundenen Arbeiten ist.

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not so urban podcast nr.57: Helene und Lionel (Studieren ohne Grenzen – Heidelberg e.V.)

„Studieren ohne Grenzen“ fiel mir schon vor einiger Zeit auf, jedoch muss ich gestehen, dass ich eher den Namen kannten. Die Tätigkeit und das Engagement dieses Vereins wurden mir erst später bekannt, als ich eine Veranstaltung im DAI in Heidelberg besuchte.

„Studieren ohne Grenzen“ vergibt Stipendien an Studierende in Sri Lanka. Wie sie das machen, auf die Beine stellen, welches Engagement und Arbeit es bedarf, schildern Helene und Lionel in dem 57ten „not so urban“ Podcast.

Die Bereitschaft sich für Menschen in einem fremden Land einzusetzen, dabei einen zurückhaltenden Kontakt zu pflegen, aber hierzulande entsprechende Aktionen zu starten, um sie zu unterstützen, zeichnet diesen Verein aus.

Wir trafen uns im Mildners in Heidelberg, unterhielten uns über das Konzept, die Arbeit der Gruppe und wie sie den Kontakt gestalten. Für mich selbst war sehr spannend, wie sich die Unterstützungen von kleinen Gruppen auf Schicksale in anderen Ländern auswirken können.

Viel Spaß beim Hören.

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Bluegrass Jamboree im Tollhaus Karlsruhe

Es wäre einfach zu sagen, dass Bluegrass ein Stiefkind der Countrymusic ist. Mittlerweile aber rückt diese Musikrichtung wieder ein bißchen mehr in den Fokus.

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich vor vielen Jahren ausgerechnet in Nashville in CD-Shops nach Bluegrass suchte, und überrascht war, wie wenig sich tatsächlich vor Ort fand. Meistens war es nur eine kleine Spalte in einem großen Country-Umfeld. Es unterschied sich nicht sehr von der hiesigen Beachtung. weiterlesen…