Acid Jazz – Die Künstler:innen-Liste

Acid Jazz ist ein Genre, dass nur sehr grobe gemeinsame Erkennungsmerkmale hat. In der Regel spricht man von einem tanzbarem, eingängigen Jazz, der sich sehr stark an Funk und Soul orientierte. 

Wie bei vielen anderen Richtungen erfolgte die Zuordnung selten durch die Musiker:innen selbst. Meist bekamen sie dieses Label von Kritikern oder Produzenten übergestülpt. Hin- und wieder war es auch einfach nur praktisch, sich einem Stil an zu hängen, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu erlangen.

Wenn heute eine Band oder deren Musiker:innen dem Acid Jazz zugeordnet werden, dann sollte man berücksichtigen, dass die Betroffenen selbst eventuell ihre Musik ganz anders definieren, oder unter Umständen vor dieser Welle oder danach noch aktiv waren.  In einem der folgenden Artikel werde ich daher ein Schaubild veröffentlichen, woher diese Richtung kam, und wohin sie ging/geht.

In dieser Tabelle werden all jene Kreative aufgeführt, die Fachartikeln, auf Sampler oder von DJs der Sparte Acid Jazz zugeordnet werden. Die Tabelle selbst ist im Wandel und wird gerne durch weitere Informationen ergänzt bzw. sukzessiv erweitert. Dazu ist grundsätzlich Jeder und Jede aufgefordert, die etwas dazu beitragen kann.

Wer mir etwas mitteilen will, kann das gerne im Kommentarfeld oder per Mail an: andreas@notsourban.com tun. weiterlesen…

Acid Jazz – Einige Worte dazu

Was ist eigentlich Acid Jazz?

Der Begriff tauchte im Jahr 1988 zum ersten Mal im Zusammenhang mit einem gleichnamigen Plattenlabel auf. Ein Jeder sprach in dieser Zeit von dem sogenannten Acid House. Acid war ein geflügeltes Wort, und während für House in der Regel alte Soulplatten als Grundlage genutzt wurden, sprach man gleichzeitig auch von Dancefloor Jazz. Dancefloor Jazz war oftmals nur eine Art Fusion der Housemusic mit Jazz-Elementen, die als kleine Partikel (Saxophon-Solos und Piano Anteile) eingestreut wurden. Populär und in die Nachrichten kam diese Richtung oft nur, weil die Tänze an Swing und Breakdance gleichzeitig erinnerten.

Doch schon einige Zeit davor war im Zusammenhang mit Gruppen wie Carmel, Matt Bianco, Working Week und Sade von einem sogenanntem Popjazz die Rede, der mit der New-Wave hochgespülte wurde. Viele Gruppen des New Wave dagegen (ABC, Style Council, Simply Red, Dexy’s Midnight Runners u.a) sahen sich in der Tradition des weißen Souls bzw. des sogenannten Northern Souls (dazu später mal mehr). weiterlesen…

not so urban podcast nr.47: Maren interviewt Andreas Allgeyer (notsourban.com)

Ich habe mir überlegt, dass es vielleicht keine schlechte Idee wäre, von Zeit zu Zeit die Rollen zu tauschen und einige Interviews aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

In dieser Folge stellt Maren mir die Fragen. Ich bin dieses Mal der Gast, und wir versuchen die Motivation für meine Interviews zu ergründen. Maren macht das dabei so charmant, dass ich sicherlich viel zu sehr ins erzählen komme, aber es hat so viel Spaß gemacht, dass es nun ohne weitere Schnitte online geht und die Sommerpause damit offiziell beendet. weiterlesen…

not so urban podcast nr.30: Marcus Volpert

Marcus Volpert ist ein umtriebiger Musiker, die in seiner Vielseitigkeit auf vielen Bühnen in der Rhein-Neckar-Region unterwegs ist. In dem Podcast-Interview sprechen wir über seine Projekte, aber auch, wie er als Musiker arbeitet, welche Wege er dabei geht, und welche Möglichkeiten es heute gibt, bekannt zu werden. weiterlesen…

not so urban podcast-nr.12: Naoufal Montassere

Naoufal Montassere gehört zu den begabtesten Gitarristen, die ich persönlich kenne. Daher ist es mir eine große Ehre diesen talentierten Musiker vorzustellen und in einem kurzen Gespräch seine Wurzeln und Einflüsse zu beleuchten.  Wer seine Gitarrenkünste hören will, findet Material weiterlesen…

MS Dockville , der erste Tag

Der erste Tag ist immer Gelände erkunden, mal rausbekommen, wo man eigentlich ist und was die hier so machen. Viel gehört, nichts konkretes weiß man. Eine Menge schöner Bilder, und eine Menge gelesen übers Wetter. Ja, das Wetter. Sonne, dunkle weiterlesen…