not so urban podcast nr.56: Ronja von Wurmb-Seibel (Autorin „Ausgerechnet Kabul“)

Ich hatte vor einigen Jahren die Gelegenheit in der Mannheimer Feuerwache eine Lesung mit Ronja von Wurmb-Seibel zu erleben. Im Rahmen einer Veranstaltung, in der sie von Roger Willemsen vorgestellt wurde, las sie aus ihrem Buch „Ausgerechnet Kabul“ und schilderte darin den Alltag in der afghanischen Hauptstadt aus der Perspektive der Bewohner. Ungewöhnlich war, dass sie schon in ihrer ZEIT-Kolumne „Ortszeit Kabul“ als damals 27 jährige ein ganz anderes Bild von dieser Stadt vermittelte, als ich es bis dato gewohnt war.

So geht es immer um die Perspektive der Menschen, die trotz des Krieges Afghanistan als Heimat empfinden, dort leben und leben möchten, und versuchen dabei etwas wie Normalität aufrecht zu erhalten. Dieses sehr nahe, und greifbare Sichtweise macht einiges verständlich und fühlbar, was sich in den Medienbeiträgen, die in der Regel auf das reine Kriegsgeschehen, auf Anschläge und Entführungen konzentriert sind, nicht vermitteln lässt.

Der Enthusiasmus und die persönliche Verbundenheit zeigt sich auch in dem Interview, in dem wir über ihre Zeit in Afghanistan, aber auch über ihr Filmprojekt „True Warriors“, dem eine tragische, aber auch aufbauende Geschichte zu Grunde liegt, sprechen.

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Linkliste KW42/2018 (+ was sonst noch wichtig war…)

Franziska Korries hat ein beeindruckendes Portfolio mit Schwarzweiß-Aufnahmen, die mir über STRKNG aufgefallen sind. Schöne Sachen. Wirklich herausragend: https://www.korries-fotografie.de/ Der Tagesspiegel schreibt über das Schicksal eines Unfallopfers. Und das tut richtig weh. Es ist das, was mittlerweile fast täglich passiert: RadfahrerIn weiterlesen…