not so urban podcast nr.65: Kaye-Ree

Vor ungefähr einem Jahr, mit dem Podcast Nr.10, hatte ich schon einmal die Gelegenheit mit der Sängerin Kaye-Ree zu sprechen. Damals war sie in der TV-Show „Voice of Germany“, und wir unterhielten sich über die Zunkunft, über die Projekte, die anstanden, sowie ihre neue Band.

Musikalisch schwer festzulegen, finden sich ihre Wurzeln auf jeden Fall im klassischen Soul. Ihre Songs zeichnen sich durch einen ganz eigenen Stil aus, der sich mit einem Genre nur schwer abdecken lässt. Daher auf jeden Fall eine Entdeckung wert.

Es ist also an der Zeit, wieder einmal nach zu fragen, wie es ihr heute geht, wie es weiter ging, was sich seitdem bei ihr getan hatte.

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not so urban podcast nr.64: Ronja von Wurmb-Seibel (Autorin)

Es gab nun einige Wochen keinen Podcast mehr auf dieser Seite. Ich hatte mir überlegt, wie ich das Konzept weiterhin gestalte. Es gab verschiedene Ansätze, die ganz unterschiedlich aussehen. Der Schwerpunkt sollte ein bißchen mehr auf Gespräch, Geschichten, Zeit und Erlebnisse gelegt werden.

Da sich aber für uns alle die Ereignisse überschlagen haben, macht es Sinn das neue Konzept aus sich selbst entstehen zu lassen.

War bisher die Zielrichtung Interviews (Frage und Antwort), so wird es sich vor allem während jener Zeit, in der wir alle voneinander getrennt sind, ein bißchen mehr um Gespräche drehen. Das Miteinander-Reden wird damit wertvoller und in den Vordergrund gerückt. Mich interessiert vor allem, was ihr während dieser Zeit macht, wie ihr damit klar kommt, welche Lösungen ihr findet und was wir dabei voneinander lernen können.

Ronja von Wurmb-Seibel, die ich bisher als Autorin ihres Buches „Ausgerechnet Kabul!“ vorgestellt habe, hat dazu eine kleine, aber sehr positive Aktion auf Instagram und Twitter gestartet, die Mitmenschen, Follower*innen und Mitleser*innen in den Vordergrund stellt.

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not so urban podcast nr.63: Nina Badelt (Autorin)

Mit der Autorin Nina Badelt unterhalte ich mich über ihre Bücher und das vielseitige Thema Glück.  Sie nähert sich dem Glück auf ganz unterschiedliche Weise, und auch ihr Leserkreis besteht aus ganz verschiedenen Zielgruppen.

Wie sie ihren Verlag fand, was sie bei ihren Lesungen erlebt, warum das Glück ihr am Herzen liegt, erörtern wir in eine kurzen Autoreninterview. Wie in den voran gegangenen Interviews mit Autor:innen zeigen sich auch in ihrer Arbeitsweise ganz eigene Aspekte und Vorgehensweisen, die z.b. offenbaren, dass man auch mit einem Konzept an einen Verlag treten kann, ohne vorher das komplette Buch geschrieben zu haben. weiterlesen…

not so urban podcast nr.62: Alexander Mahling (Autor)

Im aktuellen Podcast Interview unterhalte ich mich mit dem Krimi Autor Alexander Mahling über seine Arbeits- und Herangehensweise. Faszinierend und beeindruckend gleichermaßen ist bei ihm eine strukturierte Planung seiner Bücher. Diese ermöglicht ihm einen Veröffentlichungsprozess, der quasi gar keine Überarbeitung des Plots und der Handlung bedarf.

Warum er lieber bei einem Verlag veröffentlicht und wie er dabei seine Reihe aufbaut, erklärt er in dem kurzen Gespräch. Und welche weiteren Veröffentlichungen nach seinem Erstling zu erwarten sind, gehört zu den weiteren Themen des Interviews. Auf diesem Weg erlaubt er uns einen umfangreichen Einblick in die Autorenwerkstatt.

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not so urban podcast nr.61: Britta Kanacher (Autorin)

In der aktuellen Autor:Innen-Reihe stelle ich dieses Mal die Sachbuch-Autorin Britta Kanacher vor. Wie in den vorangegangenen Interviews geht es auch dieses Mal wieder um die Arbeit an einem Buch. Britta Kanacher ist Autorin der Bücher „Lebensumstände“, „Glück ist Lebenslust“ und „Hartz IV. Wie unsere Gesellschaft Armut provoziert“.

Der Schwerpunkt der derzeitigen Interviewreihe liegt im Schreibprozess, in dem Thema Selfpublishing vs. Verlag, welche Aufgaben hat heute eine Autor:In, welche nimmt sie wahr, wie liegen die Priorität und welche Rollen spielen zum Beispiel die sozialen Medien.

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not so urban podcast nr.60: Harald Müller (Autor)

In einem weiteren Teil der Autoren-Interviews führe ich dieses Mal ein Gespräch mit Harald Müller (Autor von „Zorn der Sonne“, Links zum Buch unten). Harald ist vor allem im Bereich Fantasy unterwegs.

Im Rahmen des Interviews unterhalten wir uns über den Arbeitsprozess, Selfpublishing, den Tools, die er verwendet, und dem Umgang mit Kritik (positiv/negativ), aber auch über Lektorat und Testleser.

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not so urban podcast nr.59: Kia Kahawa (Autorin)

In der aktuellen Podcast-Reihe, die sich momentan verstärkt mit dem Thema Schreiben beschäftigt, sprach ich letzte Woche mit Chris H. Wege (aka Krystan Knight) über die Möglichkeiten und Notwendigkeiten im Bereich des Selfpublishings.  

Diese Woche setze ich das Thema mit der Autorin Kia Kahawa fort, die sowohl im Selfpublishing, wie auch im Verlag veröffentlicht. Wir unterhalten uns dabei über die Gründe, die sie dazu bewogen haben, den einen,  aber auch den anderen Weg der Publikation zu beschreiten. Dabei stellen wir kurz ihr Werk vor, gehen aber auch auf die Punkte wie Werbung, Social Media, und dem Handwerk des Schreibens ganz allgemein ein.

In den aktuellen Interviews, die noch in den nächsten Wochen fortgesetzt werden, wird es auch weiterhin darum gehen, welche Möglichkeiten für Autor*Innen sich heute bieten, und wie vielfältig sie beschritten werden können.  weiterlesen…

not so urban podcast nr.58: Chris H. Wege (aka Krystan Knight – Autor)

„not so urban“ startet zum Jahresende und -wechsel mit einer losen Reihe Autor*inneninterviews. Dabei geht es hauptsächlich um den Prozess des Schreibens, und wie man heute als Selfpublisher*in im Indie-Bereich arbeitet. Grundlegend hat sich in den letzten Jahren das Wirken und Schaffen der Autor*innen gewandelt. Es handelt sich dabei um eine ähnliche Revolution, wie man sie auch im Musikbusiness beobachtet. Autor*innen verlegen ihre Werke selbst, müssen dabei aber auch alle Tätigkeiten übernehmen, die bisher Verlage als Dienstleistung erbrachten. Wie man das macht, wie das geht, wie der Schreibprozess aussieht, und viele daran anhängenden Fragen, behandeln die Interviews, die in der nächsten Zeit erscheinen.

Beginnen möchte ich mit Chris H. Wege, der sich als Fantasy-Autor schon seit geraumer Zeit in diesem Feld der selbständigen Autor*innen bewegt.

Chris ist einer der produktivsten Autoren, die ich in diesem Sektor kenne, so dass er eine wahre Fundgrube an Wissen und Möglichkeiten, aber auch Grenzen dieser Publikationsform und den damit verbundenen Arbeiten ist.

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not so urban podcast nr.57: Helene und Lionel (Studieren ohne Grenzen – Heidelberg e.V.)

„Studieren ohne Grenzen“ fiel mir schon vor einiger Zeit auf, jedoch muss ich gestehen, dass ich eher den Namen kannten. Die Tätigkeit und das Engagement dieses Vereins wurden mir erst später bekannt, als ich eine Veranstaltung im DAI in Heidelberg besuchte.

„Studieren ohne Grenzen“ vergibt Stipendien an Studierende in Sri Lanka. Wie sie das machen, auf die Beine stellen, welches Engagement und Arbeit es bedarf, schildern Helene und Lionel in dem 57ten „not so urban“ Podcast.

Die Bereitschaft sich für Menschen in einem fremden Land einzusetzen, dabei einen zurückhaltenden Kontakt zu pflegen, aber hierzulande entsprechende Aktionen zu starten, um sie zu unterstützen, zeichnet diesen Verein aus.

Wir trafen uns im Mildners in Heidelberg, unterhielten uns über das Konzept, die Arbeit der Gruppe und wie sie den Kontakt gestalten. Für mich selbst war sehr spannend, wie sich die Unterstützungen von kleinen Gruppen auf Schicksale in anderen Ländern auswirken können.

Viel Spaß beim Hören.

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not so urban podcast nr.56: Ronja von Wurmb-Seibel (Autorin „Ausgerechnet Kabul“)

Ich hatte vor einigen Jahren die Gelegenheit in der Mannheimer Feuerwache eine Lesung mit Ronja von Wurmb-Seibel zu erleben. Im Rahmen einer Veranstaltung, in der sie von Roger Willemsen vorgestellt wurde, las sie aus ihrem Buch „Ausgerechnet Kabul“ und schilderte darin den Alltag in der afghanischen Hauptstadt aus der Perspektive der Bewohner. Ungewöhnlich war, dass sie schon in ihrer ZEIT-Kolumne „Ortszeit Kabul“ als damals 27 jährige ein ganz anderes Bild von dieser Stadt vermittelte, als ich es bis dato gewohnt war.

So geht es immer um die Perspektive der Menschen, die trotz des Krieges Afghanistan als Heimat empfinden, dort leben und leben möchten, und versuchen dabei etwas wie Normalität aufrecht zu erhalten. Dieses sehr nahe, und greifbare Sichtweise macht einiges verständlich und fühlbar, was sich in den Medienbeiträgen, die in der Regel auf das reine Kriegsgeschehen, auf Anschläge und Entführungen konzentriert sind, nicht vermitteln lässt.

Der Enthusiasmus und die persönliche Verbundenheit zeigt sich auch in dem Interview, in dem wir über ihre Zeit in Afghanistan, aber auch über ihr Filmprojekt „True Warriors“, dem eine tragische, aber auch aufbauende Geschichte zu Grunde liegt, sprechen.

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