Aktuell

Murals in Mannheim (2ter Teil)

In der Gegend der Popakademie, am Hafengebiet vom Stadtviertel Jungbusch, finden sich einige Restaurants, Bars und Strandcafes (oder solche, die diesen nachempfunden wurden). Hier, wo sich quasi Neckar und Rhein trifft und vereinigen, entsteht sukzessiv aus den alten Lagerhallen ein neues Wohn- und Arbeitsgebiet, in dem sich vor allem kreative Geister ausprobieren können. … Weiterlesen….Murals in Mannheim (2ter Teil)

36.000 Spam-Kommentare mit je 700 Wörtern

Bei mir wurde ein Artikel also für ca. 36.000 Spam-Kommentare mit je 700 Wörter genutzt. Im Jahr. Das heißt, wenn ich mir den Quatsch anschaue, dann kann ich am Tag minutenlang durchscrollen, weil sich dann weit über 100 Kommentare da finden. Die Zahl ist nicht jeden Tag gleich, die Adressen der Absender ändern sich, die Schlagzahl ist also variabel. … Weiterlesen….36.000 Spam-Kommentare mit je 700 Wörtern

„Wenn es einen Motor hätte..“

Eigentlich eine Liebesgeschichte. Begonnen hat es offiziell im Jahr 2008, richtig los ging es im Jahr 2009, aber wenn ich ganz ehrlich bin, dann gibt es eine Vorgeschichte. Wie immer.

Fahrräder und ich. Wie gesagt, eine große Liebe. Das ist geht schon lange so. Aber hatte auch immer etwas dreckiges, radikales und billiges. Ich pflegte kein Rad, ich benutzte sie. Ich verbrauchte sie, ich entsorgte sie. Fahrräder waren immer überlastet mit dem, was ich ihnen antat. Markennamen interessierten mich nicht, da ich sowieso davon ausging, dass es sich nicht lohnte mehr Geld als notwendig rein zu stecken.  … Weiterlesen….„Wenn es einen Motor hätte..“

Mural-Tour in Mannheim

Für die Öffentlichkeit außerhalb von Mannheim fast unbemerkt, hat sich Mannheim in den letzten Jahrzehnten zu einem Hotspot für Mural-Künstler*Innen entwickelt. Großflächige Wandmalereien sind mittlerweile in fast allen innerstädtischen Bereichen anzutreffen. Nicht nur in den hippen Viertel, die es zur überregionalen Bekanntheit brachten wie z.b. Jungbusch, wo man fast schon damit rechnet, sondern vor allem in den weitläufigen Gebieten der Neckarstadt. … Weiterlesen….Mural-Tour in Mannheim

Singlespeed Mountainbike?

Wer sich mit einem Singlespeed in die Berge wagt, muss sich natürlich darauf gefasst machen, gefragt zu werden, ob irgendeine Panne vorliegt. Ein großer Teil der Tour, zumal bergauf, geht nur schiebend vonstatten.

Nur ein sehr kleiner Teil, gemäßigte Anstiege, sind tretbar. Und dann stehend, mit den entsprechenden Aktionen in den Oberarmen. Trotzdem macht es Spaß, aber ich gebe es zu: Ich bin meistens außerhalb der regulären Pfade unterwegs. Die Reaktionen, die mir auf vielbefahrenen Strecken begegnen, können doch sehr zeitraubend sein.

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Speyer

Mit dem Fuji Feather Singlespeed in Speyer.
Nach dem ich nun einige Tage im Odenwald unterwegs war, und die Radwege in Baden Württemberg und Hessen getestet habe, wurde es mal wieder Zeit für eine kurze Tour in die Pfalz. … Weiterlesen….Speyer

Bloggen in den Zeiten der Krise

Es ist an der Zeit einige Dinge über Blogs zu schreiben. Und warum COVID-19 in diesem Blog nicht mehr an der ersten Stelle stehen wird. Artikel, die sich mit COVID-19 befassen, werden nun in den Hintergrund rücken. 

Das hat verschiedene Gründe. Ich werde im Einzelnen auf diese Gründe eingehen, doch möchte vorher noch ein paar Aussagen über Blogs machen. Der Name Blog leitet sich in seinem Ursprung von dem Wort Logbuch ab. Ein Logbuch ist im üblichen Verständnis eine Art fortlaufendes Protokoll. Im Internet etabliert sich die Form eines Web-Logbuchs, dass sich auf den Namen Blog reduzierte. Es hatte damit erstmal nichts mit dem deutschen Wort Block (von Notizblock) zu tun, obwohl es dabei durchaus Ähnlichkeiten in der Funktion gibt. 

Ein Weblogbuch konnte unterschiedliche Aufgaben haben. Wie ein Tagebuch sammelte es Ereignisse. Manchmal thematisch gebunden, manchmal querbeet. In der ursprünglichen Form war es ein Teil der Vernetzung und auch eine Ergänzung der Suchmaschinen. Es wurden in Blogs Inhalte verlinkt, weitergereicht, rezensiert.  Sehr schnell gab es emotionale, kritische, politische und künstlerische Blogs. Die Themen schienen unbegrenzt. Durch eine thematische Festlegung bekamen manche Blogs eine Relevanz, die ihre Arbeit und Infosammlung zu einer journalistischen Dimension anwachsen liess. Blogger sind in den letzten Jahren eine wichtige Stimme geworden. Und können dem Vergleich mit der Presse standhalten. Manchmal gibt es hier Querverbindungen, manchmal Kooperationen.  Im Gegensatz zu den frühen Anfangszeiten sind Blogs heute nicht mehr das Projekt einzelner. Hin und wieder stehen ganze Teams dahinter. 

Das ist natürlich alles bekannt, und ich erzähle nichts neues damit, aber ich brauche diesen Kontext, um zu erklären, wie ich die Arbeit an meinem Blog definiere.  … Weiterlesen….Bloggen in den Zeiten der Krise

not so urban podcast nr.65: Kaye-Ree

Vor ungefähr einem Jahr, mit dem Podcast Nr.10, hatte ich schon einmal die Gelegenheit mit der Sängerin Kaye-Ree zu sprechen. Damals war sie in der TV-Show „Voice of Germany“, und wir unterhielten sich über die Zunkunft, über die Projekte, die anstanden, sowie ihre neue Band.

Musikalisch schwer festzulegen, finden sich ihre Wurzeln auf jeden Fall im klassischen Soul. Ihre Songs zeichnen sich durch einen ganz eigenen Stil aus, der sich mit einem Genre nur schwer abdecken lässt. Daher auf jeden Fall eine Entdeckung wert.

Es ist also an der Zeit, wieder einmal nach zu fragen, wie es ihr heute geht, wie es weiter ging, was sich seitdem bei ihr getan hatte.

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not so urban podcast nr.64: Ronja von Wurmb-Seibel (Autorin)

Es gab nun einige Wochen keinen Podcast mehr auf dieser Seite. Ich hatte mir überlegt, wie ich das Konzept weiterhin gestalte. Es gab verschiedene Ansätze, die ganz unterschiedlich aussehen. Der Schwerpunkt sollte ein bißchen mehr auf Gespräch, Geschichten, Zeit und Erlebnisse gelegt werden.

Da sich aber für uns alle die Ereignisse überschlagen haben, macht es Sinn das neue Konzept aus sich selbst entstehen zu lassen.

War bisher die Zielrichtung Interviews (Frage und Antwort), so wird es sich vor allem während jener Zeit, in der wir alle voneinander getrennt sind, ein bißchen mehr um Gespräche drehen. Das Miteinander-Reden wird damit wertvoller und in den Vordergrund gerückt. Mich interessiert vor allem, was ihr während dieser Zeit macht, wie ihr damit klar kommt, welche Lösungen ihr findet und was wir dabei voneinander lernen können.

Ronja von Wurmb-Seibel, die ich bisher als Autorin ihres Buches „Ausgerechnet Kabul!“ vorgestellt habe, hat dazu eine kleine, aber sehr positive Aktion auf Instagram und Twitter gestartet, die Mitmenschen, Follower*innen und Mitleser*innen in den Vordergrund stellt.

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