not so urban podcast nr.59: Kia Kahawa (Autorin)

In der aktuellen Podcast-Reihe, die sich momentan verstärkt mit dem Thema Schreiben beschäftigt, sprach ich letzte Woche mit Chris H. Wege (aka Krystan Knight) über die Möglichkeiten und Notwendigkeiten im Bereich des Selfpublishings.  

Diese Woche setze ich das Thema mit der Autorin Kia Kahawa fort, die sowohl im Selfpublishing, wie auch im Verlag veröffentlicht. Wir unterhalten uns dabei über die Gründe, die sie dazu bewogen haben, den einen,  aber auch den anderen Weg der Publikation zu beschreiten. Dabei stellen wir kurz ihr Werk vor, gehen aber auch auf die Punkte wie Werbung, Social Media, und dem Handwerk des Schreibens ganz allgemein ein.

In den aktuellen Interviews, die noch in den nächsten Wochen fortgesetzt werden, wird es auch weiterhin darum gehen, welche Möglichkeiten für Autor*Innen sich heute bieten, und wie vielfältig sie beschritten werden können.  weiterlesen…

not so urban podcast nr.58: Chris H. Wege (aka Krystan Knight – Autor)

„not so urban“ startet zum Jahresende und -wechsel mit einer losen Reihe Autor*inneninterviews. Dabei geht es hauptsächlich um den Prozess des Schreibens, und wie man heute als Selfpublisher*in im Indie-Bereich arbeitet. Grundlegend hat sich in den letzten Jahren das Wirken und Schaffen der Autor*innen gewandelt. Es handelt sich dabei um eine ähnliche Revolution, wie man sie auch im Musikbusiness beobachtet. Autor*innen verlegen ihre Werke selbst, müssen dabei aber auch alle Tätigkeiten übernehmen, die bisher Verlage als Dienstleistung erbrachten. Wie man das macht, wie das geht, wie der Schreibprozess aussieht, und viele daran anhängenden Fragen, behandeln die Interviews, die in der nächsten Zeit erscheinen.

Beginnen möchte ich mit Chris H. Wege, der sich als Fantasy-Autor schon seit geraumer Zeit in diesem Feld der selbständigen Autor*innen bewegt.

Chris ist einer der produktivsten Autoren, die ich in diesem Sektor kenne, so dass er eine wahre Fundgrube an Wissen und Möglichkeiten, aber auch Grenzen dieser Publikationsform und den damit verbundenen Arbeiten ist.

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not so urban podcast nr.57: Helene und Lionel (Studieren ohne Grenzen – Heidelberg e.V.)

„Studieren ohne Grenzen“ fiel mir schon vor einiger Zeit auf, jedoch muss ich gestehen, dass ich eher den Namen kannten. Die Tätigkeit und das Engagement dieses Vereins wurden mir erst später bekannt, als ich eine Veranstaltung im DAI in Heidelberg besuchte.

„Studieren ohne Grenzen“ vergibt Stipendien an Studierende in Sri Lanka. Wie sie das machen, auf die Beine stellen, welches Engagement und Arbeit es bedarf, schildern Helene und Lionel in dem 57ten „not so urban“ Podcast.

Die Bereitschaft sich für Menschen in einem fremden Land einzusetzen, dabei einen zurückhaltenden Kontakt zu pflegen, aber hierzulande entsprechende Aktionen zu starten, um sie zu unterstützen, zeichnet diesen Verein aus.

Wir trafen uns im Mildners in Heidelberg, unterhielten uns über das Konzept, die Arbeit der Gruppe und wie sie den Kontakt gestalten. Für mich selbst war sehr spannend, wie sich die Unterstützungen von kleinen Gruppen auf Schicksale in anderen Ländern auswirken können.

Viel Spaß beim Hören.

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Bluegrass Jamboree im Tollhaus Karlsruhe

Es wäre einfach zu sagen, dass Bluegrass ein Stiefkind der Countrymusic ist. Mittlerweile aber rückt diese Musikrichtung wieder ein bißchen mehr in den Fokus.

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich vor vielen Jahren ausgerechnet in Nashville in CD-Shops nach Bluegrass suchte, und überrascht war, wie wenig sich tatsächlich vor Ort fand. Meistens war es nur eine kleine Spalte in einem großen Country-Umfeld. Es unterschied sich nicht sehr von der hiesigen Beachtung. weiterlesen…

not so urban podcast nr.56: Ronja von Wurmb-Seibel (Autorin „Ausgerechnet Kabul“)

Ich hatte vor einigen Jahren die Gelegenheit in der Mannheimer Feuerwache eine Lesung mit Ronja von Wurmb-Seibel zu erleben. Im Rahmen einer Veranstaltung, in der sie von Roger Willemsen vorgestellt wurde, las sie aus ihrem Buch „Ausgerechnet Kabul“ und schilderte darin den Alltag in der afghanischen Hauptstadt aus der Perspektive der Bewohner. Ungewöhnlich war, dass sie schon in ihrer ZEIT-Kolumne „Ortszeit Kabul“ als damals 27 jährige ein ganz anderes Bild von dieser Stadt vermittelte, als ich es bis dato gewohnt war.

So geht es immer um die Perspektive der Menschen, die trotz des Krieges Afghanistan als Heimat empfinden, dort leben und leben möchten, und versuchen dabei etwas wie Normalität aufrecht zu erhalten. Dieses sehr nahe, und greifbare Sichtweise macht einiges verständlich und fühlbar, was sich in den Medienbeiträgen, die in der Regel auf das reine Kriegsgeschehen, auf Anschläge und Entführungen konzentriert sind, nicht vermitteln lässt.

Der Enthusiasmus und die persönliche Verbundenheit zeigt sich auch in dem Interview, in dem wir über ihre Zeit in Afghanistan, aber auch über ihr Filmprojekt „True Warriors“, dem eine tragische, aber auch aufbauende Geschichte zu Grunde liegt, sprechen.

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not so urban podcast nr.55: Anna (Über den Tellerrand)

Ein Projekt, dessen Idee mir auf Anhieb gefiel,  ist „Über den Tellerrand“.  Wenn Menschen zum Essen zusammen kommen, dann kann das nur positiv ausgehen. „Über den Tellerrand“ veranstaltet Abende mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Kulturen, die beim gemeinsamen Kochen und Geniessen der Speisen, Einblicke in ihre Kulturen vermitteln.

Im Interview berichtet Anna über die Möglichkeiten und bisherigen Aktion dieses Konzepts, erzählt von dem logistischen Aufwand, aber auch von dem Spaß, den es macht.

Die Art und Weise, wie dabei vorgegangen wird,  ermöglicht eine sehr einfache Teilnahme, denn jeder ist eingeladen, ein gemeinsames Essen mit „Über den Tellerrand“ zu erleben. weiterlesen…

Buchmesse 2019 – Resümee

Im Zug, auf der samstäglichen Heimfahrt von der Frankfurter Buchmesse 2019, liess ich die Gedanken, die mir beim Besuch kamen, nochmal kurz Revue passieren.  Ich schrieb eine schnelle Zusammenfassung für die Autorengruppe in Facebook, und  habe diese jetzt noch einmal korrigiert, erweitert und überarbeitet.  Und gleichzeitig soll es eine Entschuldigung an alle sein, die ich eigentlich treffen wollte (Ich werde das noch persönlich machen. Aber der Reihe nach und im Schnelldurchlauf).

Von der Publikumsseite fand ich die Messe voller als je zuvor. Das kann aber auch daran liegen, dass die Fläche insgesamt kleiner war. (Die Messehallen im hinteren Portal waren quasi gar nicht mehr im Rahmen der Buchmesse belegt. Halle 6.2 war zur Hälfte leer. Ähnlich sah es, glaube ich, auch im EDU-Bereich, Halle 4.2 aus).

Im Comic- und Fantasybereich hatte ich den Eindruck, dass einige Verlage eher nach Dreieich auf die BuchmesseCon ausgewichen sind. Aber ich kann mich auch täuschen. In meiner Twitter-Timeline war die BuchmesseCon auf jeden Fall sehr präsent, angesagt und vielbeachtet. So sehr, dass ich fast zu einer Planänderung geneigt war. weiterlesen…

not so urban podcast nr.54: Emine Yildirim (Mehrgenerationenhaus Heidelberg )

Das Mehrgenerationenhaus in Heidelberg steht bei vielen sozial engagierten Organisationen und Vereinen als Treffpunkt und hilfreicher Begleiter zur Verfügung. Aber was ist das Mehrgenerationenhaus? Was leistet es, was will es bewirken und wer steckt eigentlich dahinter?

Frau Emine Yildirim gewährt im Gespräch einen spannenden Einblick in ein umfassendes Projekt, dessen Breitenwirkung sich nach und nach entfaltet. Nicht nur die Atmosphäre war dabei einzigartig – wir saßen in einer Holz-Jurte.  Auch die Vielfalt der Leistungen des Mehrgenerationhauses sind in ihrer Menge ein Alleinstellungsmerkmal. Und verdienen Aufmerksamkeit. weiterlesen…

not so urban podcast nr.53: Esther Bertram (Autorin „Skyle“ )

Esther Bertram ist mit ihrem Buchprojekt „Skyle“ sehr ungewöhnliche Wege gegangen. Im Gegensatz zu vielen Selfpublishern hat sie eine Variante der Veröffentlichung gewählt, die bisher in Deutschland eher selten genutzt wird. „Skyle“ wurde komplett über ein sogenanntes Crowdfunding finanziert.

Der Erfolg des Crowdfundings ist sehr beeindruckend und weist einen Weg, wie Autor*innen in Zukunft veröffentlichen können . Und wie sehr sich das Verlagswesen in einer Wandlung befindet.

Das Projekt „Skyle“ nutzt dabei multimediale Möglichkeiten, aber auch die Varianten der persönlichen und digitalen Vernetzung. Wie das geht, wie man so etwas macht, und um was es eigentlich in „Skyle“ geht, darüber unterhalte ich mich mit Esther Bertram.

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not so urban podcast nr.52: Nicole Böhm (Autorin, „Die Chroniken der Seelenwächter“ )

Ich traf Nicole Böhm in einem Straßencafe in Speyer. Nicole Böhm fiel mir bei einem Vortrag innerhalb des Litcamps 2019 in Heidelberg auf. Mich beeindruckte vor allem ihr sympathischer, sehr strukturierter Vortrag, den ich per Livestream sah. Sie schilderte darin ihre Arbeitsweise, gab Tipps, liess einen Einblick in den Aufbau und die Struktur ihres Schreibens zu und vermittelte ihr Wissen so professionell, dass mir viel daran lag mehr darüber zu erfahren.

Wir unterhalten uns also, in einer durchaus lebhaften Live-Atmosphäre über den Prozess ihres täglichen Wirkens, ihre Protagonisten, die Wahl der Ersten und dritten Person, sowie auch kurz über Scrivener, einem Programm, dass ich selbst sehr schätze. weiterlesen…