not so urban – Autorentipps 1: Die zehn Kapitel-Regel

Da ich schon lange nichts mehr geschrieben habe, dachte ich mir, ich mache mir mal einen groben Fahrplan, damit es auch hinterher mit den Filmrechten klappt.

Da Fahrpläne sich in der Öffentlichkeit als hilfreich erwiesen haben, klebe ich ihn an die Blog-Wand (kopieren, teilen, mitnehmen, selber schreiben, alles erlaubt).

Puff-Peng in zehn Kapiteln. Suche Mäzen und wöchentlich eine Kiste Bier, dann geht es los.

Kapitel 1,

in dem alles geschieht, was nicht geschehen soll, aber trotzdem geschieht.

Kapitel  2,

in dem alles, was geschehen ist, verstanden werden soll, aber nichts verstanden wird.

Kapitel 3,

in dem man aus den wirren Theorien etwas strickt, was einleuchtend erscheint, aber es vielleicht doch nicht ist.

Kapitel 4,

in dem man sich ganz nahe der Aufklärung fühlt, und daher nur noch zuschlagen muss und überhaupt.

Kapitel 5,

in dem man alles aufgeklärt hat, gelöst und den Feierabend geht und denkt, die Dinge, die nicht in Ordnung waren, sind wieder in Ordnung.

Kapitel 6,

in dem man die Ruhe geniesst, und überrascht ist, als ein Glas zerbricht, ein Besucher nachts vor der Tür steht und die Welt zerbirst. Oder umgekehrt.

Kapitel 7,

in dem man versucht die Fäden wieder zusammen zu finden, aber die Anfänge nicht mehr sieht.

Kapitel 8,

in dem nichts mehr stimmt, Menschen sterben, Dinge explodieren, Helden weinen, Frauen fluchen, und Pyrotechniker sich freuen.

Kapitel 9,

in dem die Welt so richtig am Arsch ist, alles keinen Sinn mehr macht, die Eskalation das Leben zerlegt, alles hoffnungslos ist, der Abgrund immer näher rückt, die Bösen unschuldig sind und die Unschuldigen böse.

Kapitel 10,

in dem sich der Held wie ein Monster fühlt, sein Mund trocken ist und nach Alkohol stinkt, der Gegner quasi gewonnen hat, und sich wahre Freunde outen, das Monster erledigen, den Tag retten, und mit dem Helden in den Sonnenuntergang reiten.

(Die „not so urban“-Autorentipps sind nicht validiert, nicht zertifiziert und auch nicht qualitativ eruiert. Die Verlässlichkeit ist nicht garantiert, nicht beschrieben und in freier Wildbahn aus hemmungslosem Eigennutz entstanden. Etwaige Rentenansprüche oder Tantiemen-Forderungen, die sich hieraus sowieso nicht ergeben, verlaufen ins Leere, machen keinen Sinn und sind mir schnurzegal. )

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